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Alten- und Pflegeheim St. Annen - Haupthaus


Pflegenetzwerk St. Annen (Eisenach)
Das Pflegenetzwerk St. Annen umfasst mehrere Häuser mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich Seniorenpflege, Pflege von Menschen mit Demenz, Lebensräume von Menschen mit Behinderung.

Am Rande der Altstadt von Eisenach in unmittelbarer Nähe zur Annenkirche und dem Mühlgraben befindet sich das Alten- und Pflegeheim St. Annen. Die Geschäfte des täglichen Bedarfs, sowie Gastronomieangebote, kulturelle Einrichtungen und eine Bushaltestelle sind fußläufig erreichbar. In nur 300 Metern Entfernung beginnt der Wald mit einem breiten Netz an Wanderwegen, hinauf zur berühmten Wartburg.

Seit 1991 überzeugt das traditionsreiche Alten- und Pflegeheim St. Annen die Menschen durch freundliches und qualifiziertes Personal, welches kompetent und motiviert den Pflegealltag gestaltet. Täglich wechselnde Beschäftigungsangebote und regelmäßige Veranstaltungen dienen zum einen der Unterhaltung und Geselligkeit und zum anderen fördern sie die Fähigkeiten der Bewohner. Das ehemalige Feierabendheim wurde in übersichtliche Wohngruppen mit jeweils einer großzügigen Wohnküche aufgeteilt.

Auch Angehörige können sich im Alten- und Pflegeheim St. Annen gut aufgehoben fühlen. Bei Bedarf erhalten Sie von dem gut geschulten Personal eine umfangreiche Beratung und Hilfestellung in jeglichen bürokratischen Angelegenheiten. Des Weiteren bieten die großen Wohnküchen ausreichend Platz, um mit seinen Verwandten in einer ruhigen Ecke eine Tasse Kaffee zu trinken.

Auf dem Gelände des Alten- und Pflegeheim St. Annen befindet sich ein weiteres Gebäude. Hier wohnen Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Die spezialisierten Mitarbeiter arbeiten in diesen Räumlichkeiten (Wohnbereich III) anhand eines speziellen Konzeptes. Um die Lebenszufriedenheit zu wahren, erfahren die Bewohner im Alltag gezielte Anregungen, Anleitungen, Begleitungen sowie Betreuungsangebote. Nur durch eine geregelte Tagesstruktur und einem gleichbleibenden Rahmen kann den Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind Sicherheit vermittelt werden. Im Rahmen von Biografiearbeit werden zudem Interessen und positive Lebenserfahrungen herausgearbeitet, welche bei den Angeboten, wie Kochen und Backen, Kreatives Gestalten, Gymnastik und 10-Minuten-Aktivierung gezielt angesprochen werden.

Demenzpflege Gerontopsychiatrie Kurzzeitpflege reservierbar
beschützter Demenzbereich Abhängigkeitssyndrom Garten
geschlossener Demenzbereich Sehbehinderung beschützter Garten
Wachkoma Trachealkanüle kleine Wohngruppen
Intensivpflege Niederflurbetten junge Pflege (unter 60 Jahre)
Palliativpflege Adipositas Haustiere n.A.
feste Beatmungsstation
Vollstationäre Pflege Betreutes Wohnen
Kurzzeitpflege Betreutes Wohnen im Altenheimverbund
Verhinderungspflege

Was die Pflege kostet

Bewohner eines Pflegeheims zahlen monatlich ein im Heimvertrag festgeschriebenes Heimentgelt, das sich bei einer vollstationären Pflege aus verschiedenen Elementen zusammensetzt:

  1. Pflegekosten (Pflegeleistung, soziale Betreuung, medizinische Pflege)
  2. Unterkunft und Verpflegung (sogenannte Hotelkosten)
  3. Investitionskosten (Modernisierungsarbeiten oder Gebäudeunterhaltungskosten)
  4. Ausbildungsumlage (je nach Bundesland verschieden)
  5. Kosten für Zusatzleistungen (Komfortleistungen)

Zur Berechnung der monatlichen Kosten ist der jeweilige Tagessatz mit dem Faktor 30,42 (ø Tage/Monat) zu multiplizieren und anschließend der von der Pflegekasse zu erwartende Kostenanteil aufgrund des individuellen Pflegegrades von dieser Summe abzuziehen. So erhalten Sie den von Ihnen zu zahlenden Eigenanteil.

Neu seit Januar 2017 ist, dass der pflegebedingte Eigenanteil (einrichtungseinheitlicher Eigenanteil) für alle Bewohner einheitlich gleich hoch ist und nicht mehr mit steigender Pflegestufe und steigendem Pflegebedarf ansteigt. Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und anteilige Investitionskosten können jedoch nach wie vor variieren.

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Am 1. Januar 2017 wurden die bisherigen 3 Pflegestufen auf 5 Pflegegrade umgestellt, die der individuellen Pflegebedürftigkeit besser gerecht werden. Alle Pflegebedürftigen erhalten nun gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegekasse. Die Überleitung von den Pflegestufen auf Pflegegrade erfolgte automatisch. Wer bereits Pflegeleistungen bezieht, erhält diese mindestens in gleichem Umfang weiter, es gilt der sog. Bestandsschutz. Viele werden sogar höhere Leistungen von ihrer Pflegekasse bekommen, insbesondere in den Pflegegraden 4 u. 5. Die Einstufung in die Pflegegrade erfolgt nicht mehr anhand der Pflegeminuten, sondern durch die Begutachtung der vorhandenen Selbstständigkeit.

Durch das neue II. Pflegestärkungsgesetz steigt der Eigenanteil in der vollstationären Pflege nicht mehr automatisch, wenn der Pflegebedürftige in einen höheren Pflegegrad eingestuft wird. Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist ein fester Betrag, der in den Pflegegraden 2-5 zu zahlen ist. Er ergibt sich dadurch, dass die Leistungen der Pflegekasse in den jew. Pflegegraden steigen und somit die höheren Pflegekosten ausgleichen.

Pflegegrad Leistungsbetrag vollstationär
Pflegegrad 1 (Neu ab 2017) 125 €
Pflegegrad 2 (Vorher Pflegestufe 0 u. 1) 770 €
Pflegegrad 3 (Vorher Pflegestufe 1 + eingeschränkte Alltagskompetenz u. Pflegestufe 2) 1.262 €
Pflegegrad 4 (Vorher Pflegestufe 2 + eingeschränkte Alltagskompetenz u. Pflegestufe 3) 1.775 €
Pflegegrad 5 (Vorher Pflegestufe 3 + eingeschränkte Alltagskompetenz u. Pflegestufe 3 mit Härtefall) 2.005 €

In einzelnen Einrichtungen / Ausnahmefällen kann es zu Abweichungen bei den Leistungssätzen kommen. Dies ist mit der Einrichtung zu klären

Sie haben Fragen? Unser Beratungsteam hilft Ihnen kostenfrei und unverbindlich unter der Telefonnummer: 0800 800 666 0

  •   Alten- und Pflegeheim St. Annen - Haupthaus
  • Anschrift Georgenstr. 64
  •   99817 Eisenach

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